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Linuxtag 2010 2.0

Heute war ich wie angekündigt zum 2 mal auf dem Linuxtag, auf dem Programm stand: Realtime php, Qt, MeeGo und die Google Keynote. Erfreulicherweise habe ich sogar einen schnelleren Weg zur hinfahrt gefunden, bei dem ich nur 40 Minuten hin brauche.

Der erste Vortag über Realtime Php war.. ja.. vergessen wir ihn. Der zweite handelte über das mittlerweile von Nokia forcierte Qt Framework und war wesentlich interessanter aber leider hatte der Vortragende einen DVI- Adapter vergessen, so dass er nichts zeigen konnte, was nicht alt so schlimm war, da ich im Anschluss zum Qt Stand gegangen bin und mir die grundlegende Bedienung zeigen lassen habe. Mit Qt kann man Anwendungen für verschiedene Systeme schreiben, so auch für Symbian, was mich vor allem interessierte da ich die paar Handyapps die ich geschrieben habe, gerne von Python in eine native Umgebung portieren wollte. Das kann ich dank dem neuen Qt SDK nun auch auf meinem Linux Rechner machen, leider gibt es die toolchain nicht für linux so, aber man kann diese auf einen Server auslagern, was eigentlich sehr interessant ist.

Als nächstes stand MeeGo auf meiner Agenda. MeeGo lässt sich am besten mit Chrome OS vergleichen, es ist ein Linux Derivat für mobile Endgeräte. Es versucht den Spagat zwischen Userbility und Geekness zu machen, so bietet es eine übersichtliche Oberfläche, welche ganz in Trend auf Soziale Netzwerke aus gelegt ist aber man muss dennoch nicht auf die Mächtigkeit von Linux verzichten. Intels Chief Linux and Open Source Technologist Dirk Hohndel, welcher den Vortrag hielt erzählte zum Vergleich, dass seine Mutter ein Telefon mit ssh Zugang besäße – für sie vollkommen unwichtig aber für Geeks wie uns von Bedeutung. Als der Beamer nicht ganz wollte, änderte er die Auflösung mit einem Konsolen Befehl mit ca 5 Argumenten, eine Demonstration der „User friendliness“ wie er scherzhaft anmerkte.

Nach dem ich mit halben Ohr einer Keynote zugehört hatte, welche Open Source als Geschäftsmodell anhand von Zahlen als erfolgreich propagiert hatte. Kam der Vortrag auf den ich gewartet hatte. Schon in der Fragerunde seines Vorgängers, ging Chis DiBona, Googles Open Source Guru auf die Bühne, schloss sein Chrome OS betriebenes Netbook an und begann die Wörter seines Vorredners mit Google Sugesst zu vergleichen(siehe Bild).Der eigentliche Vortrag war dem gegenüber sehr trocken – ein Loblieb auf Googles Offenheit usw. Besonders zu erwähnen ist der VP8 Codec für dessen Vorstellung sich DeBona besonders viel Zeit gelassen hat und ihn dabei mit x264 verglichen hat. Der VP8 ist in einigen Punkten dem x264 überlegen, wie z.B bei Videos wo Leute vor statischem Hintergrund in eine Webcam sprechen. Aber bei Szenen in denen Viel Bewegung ist, zeigt der VP8 noch schwächen, an diesen arbeitet Google Zur Zeit.

Bei diesem Linuxtag wird deutlich, dass große Firmen wie Nokia, Google und Intel durch Open Source einen Mehrwert für ihre Produkte schaffen. Sei es durch die Möglichkeit die eigene Plattform zu erweitern, wie es bei der App Entwicklung für Symbian oder Andorid der Fall ist oder neue Hardware attraktiver zu machen. Aber die Schaffung von Mehrwert ist nicht der einzige Grund, so tragen Firmen aus ideologischen Gründen zur OSS bei, wie z.B Google durch das veröffentlichen vieler Ihrer Produkte unter offenen Lizenzen. Immerhin nutzen viele Firmen OSS in ihrem betrieblichen Umfeld und da ist eine aktive Teilnahme an deren Entwicklung nur ein logischer Schritt.

Morgen werde ich nur zur Keynote von Mark Shuttleworth gehen.

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